AGB
Wichtige rechtliche Besonderheit in der Schweiz:
Führungsberatung und Coaching gelten als Dienstleistung, nicht als Werkvertrag. Dementsprechend schuldet mondoplace dem Kunden das fachgerechte, sorgfältige Ausführen der Beratung, aber keinen konkreten wirtschaftlichen Erfolg. Zudem gilt im Schweizer Auftragsrecht ein zwingendes, jederzeitiges Widerrufsrecht (Art. 404 OR), welches in den AGB durch faire Stornogebühren abgefedert werden muss.
Geltungsbereich und Vertragsgegenstand:
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Beratungen, Assessments, Placements, Workshops und Coachings, welche mondoplace GmbH (nachfolgend Auftragnehmer) für ihre Kunden (nachfolgend Auftraggeber) erbringt. Mit der schriftlichen oder elektronischen Mandatierung gelten diese Bedingungen als integraler Bestandteil des Vertrages angenommen.
Mitwirkungspflicht des Kunden:
Sämtliche Dienstleistungen des Auftragnehmers beruhen auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Beratungsleistungen durch rechtzeitige Bereitstellung aller notwendigen Informationen und aktive Teilnahme aller beteiligten Personen zu unterstützen.
Annullierungskosten und Terminabsagen (Stornoregelung):
Vereinbarte Beratungstermine sind bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin schriftlich abzusagen. Bei Absagen unter 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen wird das volle Honorar in Rechnung gestellt. Für mehrtägige Firmenanlässe - z.B. Assessment Center, Development Center oder Workshops aller Arten - gelten gesonderte, im Einzelvertrag festgelegte Stornierungsfristen.
Honorar und Zahlungsbedingungen:
Die Rechnungsstellung erfolgt gemäss separater Offerte. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum rein netto zur Zahlung fällig. Eine Verrechnung von Gegenforderungen des Auftraggebers ist ausgeschlossen.
Vertraulichkeit und Datenschutz (Geheimhaltung):
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle im Rahmen des Mandats erhaltenen geschäftlichen und persönlichen Daten, Firmengeheimnisse sowie Informationen über die beratenen Personen streng vertraulich zu behandeln. Diese Pflicht bleibt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zeitlich unbegrenzt bestehen.
Haftungsbeschränkung:
Die Haftung des Auftragnehmers für leichte Fahrlässigkeit, für indirekte Schäden, Drittschäden oder Folgeschäden (wie entgangener Gewinn oder Betriebsunterbrechungen) wird im gesetzlich zulässigen Rahmen vollumfänglich ausgeschlossen. Die Haftung beschränkt sich maximal auf den Betrag des für das jeweilige Mandat bezahlten Honorars.
Gerichtsstand und anwendbares Recht:
Auf das Vertragsverhältnis ist ausschliesslich Schweizerisches Recht anwendbar. Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz des Auftragnehmers (Schwyz, Kanton Schwyz).